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Braunhirse Wildform

Kulturgeschichte der Hirse

Die Hirse ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Ursprünglich in Asien beheimatet, zählte sie bereits in vorchristlicher Zeit zu Europas wichtigsten Getreidearten. Hirse war früher Fasnachts-, Fest- und Fastenspeise. Mit der Verbreitung der Kartoffeln verlor sie immer mehr an Bedeutung. Heute ist der Hirseanbau in der Schweiz erloschen. In Afrika ist Hirse noch immer Grundnahrungsmittel, da dieses Getreide auch bei extremer Trockenheit gedeiht.
So verbreitet die Hirse einmal war, so vielgestaltig tritt sie auf. Es gibt Rispenhirse und Kolbenhirse. Beide Arten kommen in vielen Farben vor, Rot, Gelb, Braun, Schwarz.

Kieselsäure

Hirse ist das mineralstoffreichste Getreide der Welt. Interessant ist der hohe Anteil an Kieselsäure. Im menschlichen Körper hat Kieselsäure zusammen mit Kalk in erster Linie Stützfunktion. Kalk gibt Festigkeit, Kieselsäure Elastizität. Besonders wichtig ist das für Knochen, Knorpel, Bindegewebe und Haut. Kieselsäure ist zudem unentbehrlich im Stoffwechsel.
Mit zunehmendem Alter des Menschen nimmt der Kieselsäuregehalt seiner Gewebe ständig ab. Viele Altersbeschwerden hängen damit zusammen. Deshalb ist es wichtig, dem Körper mit der Nahrung genügend Nachschub zu liefern.

Vollwert

Wie bei andern Getreiden auch, enthalten die Randschichten der Hirsekörner die meisten Vitalstoffe. Die bei uns bekannte Goldhirse muss geschält werden, damit sie geniessbar wird, und verliert so natürlich viele wertvolle Stoffe. Die Braunhirse hingegen ist zum Schälen ungeeignet. Sie wird mit Schale verarbeitet und ist darum eine Vollwerthirse.

Gesundheit

Es gibt viele Berichte über die Hirse, die Sie sicher auch auf dem Internet finden werden.

Empfehlung

Täglich zwei Teelöffel Braunhirsemehl, ungekocht
z.B. ins Müesli geben oder in Saft einrühren.

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